05.11.2013 08:05 Uhr - 1. Bundesliga - chs

Leipzig: "Ein Tor mehr und keine weiteren Verletzten"

Thomas ØrneborgThomas Ørneborg
Quelle: HCL
Der HC Leipzig profitiert von seinem Nachwuchskonzept mit dem Juniorteam in der 3. Liga. Denn in der Bundesliga häuften sich in jüngster Zeit die Verletzungen. Schon bereits ohne Luisa Schulze (Nabelbruch), Anne Müller (Knie) und Anne Hubinger (Handbruch) nach Göteborg gereist und ohne Natalie Augsburg (Magen-Darm) beim schwedischen Meister IK Sävehof angetreten, verletzten sich während der Partie auch noch Julia Plöger (Oberschenkel) und Maura Visser (Handbruch). „Es ist wirklich traurig, nach unserem super Saisonstart nun diese unfassbare Situation. Mir fehlen irgendwie einfach die Worte, es fehlte uns am Sonntag eine komplette Mannschaft, das kann kein Team kompensieren“, so Leipzigs Manager Kay-Sven Hähner.

„Es ist wirklich traurig, nach unserem super Saisonstart nun diese unfassbare Situation. Mir fehlen irgendwie einfach die Worte, es fehlte uns am Sonntag eine komplette Mannschaft, das kann kein Team kompensieren“, so Hähner. Doch der HCL-Manager kann zumindest in Bundesliga und Pokal den Kader mit jungen Kräften aus dem Juniorteam ergänzen. „In der Champions League müssen es die machen die da sind, in Bundesliga und Pokal sowie dem Trainingsprozess werden mit Nicole Roth, Nele Reimer, Nicole Lederer und Luisa Sturm vier Spielerinnen des Juniorteams in den Kader aufrücken, eine andere Wahl haben wir nicht“, so Hähner.

Wobei zumindest Roth schon im Vorfeld bei der EHF gemeldet wurde und somit nicht nur die anstehenden Aufgaben gegen Metzingen, Bad Wildungen und Koblenz/Weibern, sondern auch in der Königinnenklasse gegen Metz und in Ljubljana aushelfen kann. „Metzingen ist mit seinem Kader ein starker Gegner, in unserer Situation umso mehr. Wir wollen am Ende trotzdem ein Tor mehr auf dem Konto haben als Metzingen und keine weiteren Verletzten, so einfach ist das zu beschreiben“, so Leipzigs Coach Thomas Ørneborg“, so der Däne, der beteuert: „An Sonntag denke ich noch gar nicht.“