08.09.2019 17:14 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Lintfort startet mit Erfolg gegen Zwickau in die neue Zweitliga-Saison

Jubel über den Auftakterfolg bei TuS LintfortJubel über den Auftakterfolg bei TuS Lintfort
Quelle: TuS Lintfort
Bereits zum dritten Mal in Folge verlor der BSV Sachsen Zwickau in der Sporthalle Eyller Straße in Lintfort. Nach dem 22:25 im letzen Jahr und dem 26:31 in 2017, endete das Spiel diesmal 25:27. Die ersten Punkte für das Team um Trainerin Bettina Grenz-Klein, Zwickau machte sich hingegen mit leeren Händen auf die Heimreise.

Vor mehr als 400 Zuschauern erwischten die Gäste aus Zwickau eine gute Anfangsphase und überzeugten mit einer starken Angriffsleistung, Neuzugang Simona Stojkovska eröffnete den Torreigen der Partie. Lintfort geriet mit 4:8 in Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt überzeugte Lintfort zwar mit viel Einsatz in der Abwehr, aber im Angriff fehlte oft die letzte Überzeugung im Zweikampf.

Aufgerüttelt durch starke Paraden von Laura Graef im Tor steigerten sich die Gastgeberinnen aber immer mehr und drehten das Spiel zu einer 10:8 Führung. Auch die Auszeit von Trainer Norman Rentsch, bewirkte keine spürbare Verbesserung im Spiel des BSV. Bis zur Pause konnte der Vorsprung sogar auf 14:10 ausgebaut werden.

"Nach dem Seitenwechsel haben wir dann den Vorsprung verwalten oder sogar ausgebaut und bis in die Schlusshase hinein keine großen Schwächen gezeigt", analysierte eine zufriedene TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein nach der Partie. "Allerdings hätten wir in der Schlussphase beinahe noch den Sieg aus der Hand gegeben, da haben wir zu viele Chancen liegen gelassen", fand Grenz-Klein eine Erklärung für die unnötige Spannung.

Zwickau mobilisierte in den letzten Minuten alles und verkürzte kurz vor dem Ende beim 26:25 sogar auf einen Treffer. Eva Legermann tilgte Sekunden vor dem Ende mit ihrem Tor dann aber die letzten Zweifel am Lintforter Erfolg. Eine starke Leistung beim Sieger zeigten Loes Vandewal (9 Tore), Lisa Kunert (5) und Jana Willing, die neben ihren zwei Tore einige Strafwürfe herausholen konnte. "Aber die Matchwinner waren heute unsere beiden Torhüterinnen. Laura hat überragend gehalten und Sabrina Romeike hat in der Schlussphase gleich zwei Siebenmeter entschärft", verteilte Bettina Grenz-Klein das Lob an die Torfrauen.