12.09.2019 12:58 Uhr - 2. Bundesliga - PM Handball Luchse

Johanna Heldmann: "In den Norden zu gehen, war eine gute Entscheidung"

Johanna Heldmann - hier mit Kim LandJohanna Heldmann - hier mit Kim Land
Quelle: Jens Schierenbeck Gleis11, Handball Luchse
Mit Johanna Heldmann ist zu dieser Saison ein bekanntes Gesicht zu den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten zurückkehrt. Bereits in der Saison 2017/2018 war die 1,77 Meter große Linkshänderin für die Niedersächsinnen auf Torejagd gegangen, und zwar derart erfolgreich, dass sie mit 140 Toren sogar beste Werferin ihrer Mannschaft war.

Wegen des Studiums hatte es die Rückraumakteurin vor einem Jahr nach Wuppertal gezogen, wo sie für den Zweitligaverein TVB Wuppertal aufgelaufen war.

Die eine Serie in Norddeutschland hatte Heldmann, die kürzlich ihren 24. Geburtstag gefeiert hat, aber so gut gefallen, dass sie nun wieder für die Handball-Luchse spielt.

"In den Norden zu gehen, war eine gute Entscheidung. Ich mag die Mentalität der Menschen hier, und ich kann Handball und Studium gut vereinbaren", sagt die wurfgewaltige Spielerin, die zusammen mit Lisa Borutta ein gutes Duo im rechten Rückraum bildet.

Heldmann studiert Mathematik, Deutsch und Sport auf Grundschullehramt (Master) und hat einen entsprechenden Bachelor-Abschluss bereits in der Tasche. Sie hat auch konkrete Ziele, wie es nach dem Studium weitergehen soll. "Im November 2021 oder im Mai 2022 möchte ich mit dem Referendariat beginnen", so Heldmann, die in Bonn geboren und in Königswinter aufgewachsen ist.

Neben Buchholz 08-Rosengarten und Beyeröhde ging die Linkshänderin in der Bundesliga auch bereits für den TSV Bayer 04 Leverkusen und für die SVG Celle an den Start. In Leverkusen spielte sie sogar im Europapokal und wurde hier mit der A-Jugend deutsche Meisterin.

Bei den Handball-Luchsen kennt sie bereits die Hälfte der Mannschaft aus früheren Spielzeiten. Neu ist für sie aber Trainer Dubravko Prelcec. Heldmann: "Sein Training gefällt mir gut. Ihm gelingt die perfekte Kombination aus Lockerheit und Ernsthaftigkeit."

Heldmann, die im Angriff mit ihrer Durchschlagskraft besticht und zudem als gute Abwehrspielerin gilt, möchte sich bei den Handball-Luchsen weiterentwickeln und strebt die bestmögliche Platzierung an. "Ich möchte ein fester Bestandteil der Mannschaft sein. Mir ist es wichtig, dass man sich auf mich verlassen kann", so die gebürtige Rheinländerin, die auch im Norden weiter gern lacht.

Warum sie eigentlich Handball spiele? "Der Handball ist eine Sportart, der einfach sehr viele Leute zusammenbringt. Er macht mir sehr viel Spaß und ich habe hier wirklich gute Freunde gefunden, das ist einmalig", erklärt Heldmann.

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