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19.02.2020 09:39 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Verfolgerduell: TuS Metzingen erwartet den Thüringer HC

Emily Bölk reist mit dem THC als frischgekürte Handballerin des Jahres anEmily Bölk reist mit dem THC als frischgekürte Handballerin des Jahres an
Quelle: Marco Schultz
Es ist das Duell des Tabellenvierten gegen den Tabellendritten. Der Thüringer HC steht als ungeschlagener Gruppensieger im EHF-Pokal-Viertelfinale, ist in der Bundesliga gab es zuletzt aber einige Rückschläge - mit 22:6 Punkten sind die beiden Teams nun punktgleich. Für TuS-Trainerin Edina Rott sind die Thüringer trotz ihrer Verletzungssorgen der klare Favorit: "Sie haben alleine fünf Nationalspielerinnen im Rückraum und sind überall gut besetzt. Der THC will in die Champions League und hat somit den Druck auf seiner Seite." Außerdem kommt mit Emily Bölk die frische gewählte Handballerin des Jahres 2019 in die Öschhalle.

Dass die Gäste schlagbar sind, hat Bayer Leverkusen vor zwei Wochen gezeigt als sie mit 34:25 Heimsieg für eine Überraschung sorgten. "Wir freuen uns auf dieses Topspiel und wollen mit unseren Fans im Rücken erfolgreich sein", zeigte sich Rückraumspielerin Simone Petersen selbstbewusst. Auch ihre Trainerin sieht eine Chance für die Pink Ladies: "Es braucht Mut und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, um gegen den THC zu bestehen. Mit der Öschhölle im Rücken glaube ich, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können."

Am vergangenen Wochenende konnten sich die Gäste mit 35:25 in Oldenburg durchsetzen. So richtig gefordert wurden sie dabei nur selten und hatten oft die Gelegenheit für mehrere Angriff-Abwehr-Wechsel. Das wollen die TuSsies mit einem hohen Tempo verhindern und den Gegner über 60 Minuten beschäftigen. "Ein kleiner Vorteil für uns könnte die Belastung sein. Da wir keine englischen Wochen hinter uns haben, können und müssen wir alles geben", sieht Rott eine Chance für ihr Team

"Vom THC kann man angesichts der gravierenden Personalprobleme Wunderdinge nicht erwarten, ohne Iveta Koresova die beste Spielerin der HBF in den letzten beiden Spielzeiten, ohne Meike Schmelzer die Top-Kreisläuferin, Josefine Huber - die Abwehrchefin, ohne Mariana Lopes die gerade jetzt das THC-Spiel für sich verinnerlicht hatte und entscheidende Akzente setzte und ohne Marie Skurtveit Davidsen - lange Zeit die Nummer eins im THC-Tor, ist die Mannschaft mehr als erheblich ersatzgeschwächt", so der Pressedienst des Thüringer HC zur Personalsituation.

Ein Drittel der Spielerinnen ist somit nicht einsatzfähig. Aufgeben gibt es sowohl für Herbert Müller als auch für die THC-Frauen nicht. "Wir werden kämpfen bis zum Umfallen", sagt der Trainer und fügt hinzu: "Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Deshalb muss die Mannschaft jetzt die Reihen noch enger schließen, um zu kämpfen, für die eigene Chance, für den Sieg." Der THC muss punkten, um nicht weiter an Boden zu verlieren. "Es wird schwer, sehr schwer sogar, angesichts der dramatischen Personalsituation beim THC. Aber jammern hilft nicht, wir müssen jetzt da durch."

"Wir müssen auf uns selbst schauen", sagt Herbert Müller, "und unser Spiel finden." Gleichzeitig warnt er vor dem ehrgeizigen Gegner TuS Metzingen, der das Format habe, gegen jede Mannschaft in der Bundesliga zu gewinnen und selbst jeden Punkt braucht im Kampf um die Meisterschaft und die internationalen Startplätze - und zuletzt neun der letzten zehn Spiele gewonnen hat, nur in Bietigheim gab es eine Niederlage.

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