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09.04.2020 10:25 Uhr - 1. Bundesliga - PM Neckarsulm, red

Neckarsulmer Sport-Union verstärkt Rückraum mit Carmen Moser

Künftig in einem Team: Irene Espinola Perez und Carmen MoserKünftig in einem Team: Irene Espinola Perez und Carmen Moser
Quelle: Daniel Glaser, Kurpfalz Bären
Mit Carmen Moser präsentiert die Neckarsulmer Sport-Union den nächsten Neuzugang für die kommende Saison in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Die Rückraumschützin wechselt von den Kurpfalz Bären Ketsch zur Sport-Union und hat einen Vertrag für die beiden kommenden Spielzeiten unterschrieben.

Die Rechtshänderin freut sich auf die Herausforderung bei der Neckarsulmer Sport-Union und möchte sich nach der Zeit bei den Kurpfalz Bären neu orientieren: "Für mich kamen die Anfrage aus Neckarsulm und die ersten Gespräche mit den Verantwortlichen zum richtigen Zeitpunkt, obwohl damals noch nicht klar war wie die sportliche Zukunft in Ketsch aussieht.

Nach den letzten Jahren habe ich nun mein Studium erfolgreich absolviert und kann es dadurch wagen, mich stärker auf den Handball zu konzentrieren und zukünftig in professionellen Strukturen noch intensiver zu trainieren und spielen. Deshalb freue ich mich sehr, ab der kommenden Saison für Neckarsulm spielen zu dürfen."

Stettner: "Haben Carmen schon länger beobachtet"




Beim derzeitigen Ligakonkurrenten Ketsch zählt Carmen Moser zu den absoluten Leistungsträgerinnen im Verein und feierte mit den Kurpfalz Bären im vergangenen Sommer nach einer starken Saison den Aufstieg in das deutsche Oberhaus. Dort hat sich die 25-Jährige erneut als wichtige Stütze im Team bewiesen und zählt mit 78 Feldtoren zu den besten Werferinnen der Liga.

Als Aufsteiger steht Ketsch nach der abgebrochenen Saison mit 3:33 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, bleibt aber durch eine Regelung der HBF in der 1. Bundesliga, durch die es in der abgebrochenen Spielzeit keine Absteiger geben wird.

Mit dem Wechsel nach Neckarsulm verlässt Moser ihren Heimatverein, bei dem sie bereits früh in der Jugend ausgebildet wurde. Dazwischen war sie vier Jahre beim Nachbarverein in Bensheim/Auerbach aktiv und entwickelte sich mit zahlreichen Einsätzen bei den Flames zur Stammspielerin in der Bundesliga.

Logvin: "Passt perfekt zu unserer zukünftigen Spielweise"




"Wir haben Carmen schon länger beobachtet und sind in den letzten Jahren natürlich auch durch ihre starken Leistungen in der 1. und 2. Bundesliga auf sie aufmerksam geworden. Nach dem ersten Kontakt waren wir gemeinsam in sehr guten Gesprächen. Sie bringt für uns alle Voraussetzungen mit, um an diese Leistungen anzuknüpfen und sich nochmals weiterzuentwickeln, erklärt Kai Stettner.

Der Geschäftsführer der Neckarsulmer Sport-Union betont: "Carmen hat bereits in den Gesprächen großen Ehrgeiz gezeigt, deshalb sind wir froh, dass sie sich dem sportlichen Sprung stellt und bei uns den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen möchte. Wir sind davon überzeugt, dass sie sich mit ihrer Mentalität sehr gut in die Mannschaft einbringen und sich, sowie das gesamte Team weiterbringen wird. Dazu kommt sie gebürtig aus der nahe liegenden Rhein-Neckar-Region, hat somit regelmäßigen Kontakt zu ihrer Familie und kennt die Umgebung bereits gut."

Überzeugt hat die ehemalige Junioren-Nationalspielerin auch im Aufeinandertreffen mit der NSU im Rahmen des DHB-Pokal. Mit acht Toren war sie Anfang November ein entscheidender Faktor in der Ketscher Mannschaft und sorgte für ein spannendes Achtelfinale, das Neckarsulm am Ende knapp für sich entscheiden konnte.

"Carmen hat sich in den vergangenen Jahren bereits sehr gut entwickelt und muss nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen. Sie ist eine Shooterin, die ihre Tore häufig von neun Metern erzielt und passt durch ihre Schnelligkeit perfekt zu unserer zukünftigen Spielweise. Mit 24 Jahren ist sie dazu in ihrem besten Handballalter und wird als junge, aber sehr routinierte Spielerin gut mit Lucie Kretzschmar im linken Rückraum harmonieren", beschreibt Tanja Logvin den nächsten Neuzugang für die kommende Saison.

"Das hat uns alle natürlich sehr überrascht und zum schnellen Handeln gezwungen. Reisende soll man bekanntlich ziehen lassen. Spielerinnen zu zwingen, bei den Bären zu spielen, war für uns noch nie ein Thema. Nachdem wir uns mit dem Konkurrenten über eine angemessene Art der Vertragsauflösung abstimmen konnten, steht einem Wechsel nichts mehr entgegen", kommentierte Udo Wagner, der der gemeinsam mit Adrian Fuladdjusch die Geschäftsführung der Kurpfalz Bären GmbH verantwortet die Personalie.



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