12.08.2020 12:33 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, bsv

Buxtehuder SV: Heim-Trainingslager in Halle Nord statt Dänemark

Mieke Düvel und Paula PriorMieke Düvel und Paula Prior
Quelle: Buxtehuder SV
Die Corona-Pandemie hat weiter Auswirkungen auf die Vorbereitung der Handballerinnen des Buxtehuder SV auf die Bundesliga-Saison. Das Team von Dirk Leun absolviert in dieser Woche ein Trainingslager in der heimischen Halle Nord statt wie sonst üblich im dänischen Ringköbing. "Es ist nicht zu vergleichen. Es ist alles improvisiert", sagte Leun.

Der Coach verwies unter anderem darauf, dass nicht dauerhaft zwei Physiotherapeuten zur Verfügung stehen würden. Allerdings können die Spielerinnen zu vorgegebenen Zeiten in Buxtehude die Physios aufsuchen. "Das haben wir gut gelöst", betonte Leun.

Ebenso entfallen Testspiele gegen Erstligisten aus Dänemark. "Die Spiele sind oft lehrreich und schmerzhaft. Doch wir müssen es in diesem Jahr so nehmen, wie es ist", erklärte Leun, für dessen Team die Saison am 5. September mit einem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union beginnt. Sieben Einheiten in der Halle Nord sowie zwei Trainingsspiele gegen den Zweitligisten TSV Nord Harrislee sind für diese Woche angesetzt.

Die Spielerinnen sehen die Maßnahme in eigener Halle mit gemischten Gefühlen. "Eigentlich lernt man seine Mitspielerinnen im Trainingslager von einer anderen Seite kennen, weil 24 Stunden zusammen sein auch eine gewisse Stresssituation sind", sagte Caroline Müller-Korn. Und ergänzte: "Auf der anderen Seite können wir in unseren Betten schlafen und kommen dadurch erholter zum Training."

"Es ist etwas anderes, als wenn wir wegfahren. Wir machen aber aus der Situation das Beste und versuchen die Abende gemeinsam zu gestalten", so Lone Fischer, erfahrenste Kraft beim BSV und Luisa Scherer betont: "Bei einem Trainingslager an einem anderen Ort kommt man normalerweise aus dem normalen Trainingsalltag heraus. Aber es hat auch Vorteile, das wir in Buxtehude sind, das uns hier alles bekannt ist."

Abseits von Trainingseinheiten und Besprechungen will die Mannschaft am Freitag beim Wasserski und einer Kanu-Tour näher zusammenrücken. "Es ist wichtig, auch mal etwas anderes zu machen", betonte Leun.

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