26.10.2020 13:19 Uhr - 1. Bundesliga - red

HBF kompakt: Leverkusen besiegt Thüringen, Blomberg und Neckarsulm in Verfolgerrolle

Leverkusen besiegte am Freitagabend den Thüringer HC. Leverkusen besiegte am Freitagabend den Thüringer HC.
Quelle: Eibner - Tobias Baur, TuS
Der TSV Bayer Leverkusen hat dem Thüringer HC die erste Saisonniederlage beigebracht. Am Freitagabend gewann das Team von Michael Biegler mit 33:28 (14:17) gegen den Europapokal-Teilnehmer und schob sich damit auf den vierten Tabellenplatz. Der Thüringer HC bleibt mit nun 11:3 Zählern auf dem dritten Rang. Spitzenreiter Bietigheim siegte bereits am Mittwoch im Derby in Metzingen, auch Dortmund hielt sich schadlos und bleibt das einzige Team mit weißer Weste. Am Samstag festigten Blomberg und Neckarsulm ihre Position im vorderen Mittelfeld, Bad Wildungen verbuchte zwei Punkte gegen Buxtehude. Zudem kam es mit Bensheim gegen Göppingen sowie Halle gegen Mainz 05 zu zwei Spielabsagen. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr live auf Eurosport) kommt es zum Topspiel zwischen der SG BBM Bietigheim und Borussia Dortmund.

HSG Blomberg-Lippe - VfL Oldenburg 35 : 27 (15:11)


Oldenburg erwischte einen guten Start in die Begegnung, führte nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß mit 5:2 und verteidigte den Vorsprung bis zum 9:8. Danach aber riss der Faden im Spiel der Gastgeberinnen und Blomberg unterstrich, warum das Team nach sechs Spieltagen bereits vier Siege zu Buche stehen hat. Die Gastgeberinnen setzten immer wieder Treffer aus dem Umschaltspiel, zur Pause stand ein 15:11 auf der Anzeigetafel.

Wie schon zu Ende der ersten Hälfte versuchte es der VfL im zweiten Abschnitt, mit einer siebten Feldspielerin, ein Überzahlspiel zu generieren. Zunächst ging der Plan auf. Rund acht Minuten nach Wiederanpfiff brachte Jenny Behrend - mit sechs Toren beste VfL-Schützin - die Gäste mit zwei Treffern in Folge noch einmal in Schlagdistanz (17:20). Doch näher kam das Bötel-Team in dieser Partie nicht mehr heran. Blomberg-Lippe agierte clever und baute den Vorsprung weiter aus, während dem dünnen Kader der Oldenburgerinnen mehr und mehr die Kräfte ausgingen.

"Nach den ersten Spielen sind nicht mehr alle bei 100 Prozent. Aber wenn man gegen Blomberg Punkte holen will, muss man am Limit spielen. Das hat heute nicht geklappt", resümierte VfL-Coach Niels Bötel. Auch die Einwechslung von Nele Reese im Tor nichts ändern. "Knackpunkt waren die erste und zweite Welle der HSG", sagte der Oldenburger Trainer. Im Sechs-gegen-Sechs hätten sich beide Mannschaften schwergetan. "Die Tore über die schnelle Mitte waren am Ende entscheidend."

Ähnlich sah es auch Steffen Birkner. "Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben uns zu Beginn zu viel vorgenommen und in der Anfangsphase etwas überdreht. Am Ende konnten wir uns aber auf unsere Stärke, die 1. und 2. Welle, verlassen", so der HSG-Coach.

HSG Blomberg-Lippe:
Rajes (7), Franz (7/7), Kynast (6), Michalczik (5), Murer (4), Hartstock (3), Rüffieux (2), Wenzel (1)

VfL Oldenburg:
Behrend (6), Pichlmeier (5), Reinemann (5/1), Carstensen (4/1), Knippert (3), Steffen (2), Teiken (2)

Neckarsulmer SU - HL Buchholz-Rosengarten 33 : 25 (18:15)


Hinter Blomberg auf dem fünften Platz folgt die Neckarsulmer Sport-Union, die am Samstag ein 33:25 gegen die Handball-Luchse aus Buchholz-Rosengarten verbuchte und nun bei 9:5 Punkten steht. Die Luchse stehen mit 2:12 Punkten auf dem drittletzten Platz und am nächsten Wochenende vor einem richtungsweisenden Duell gegen Halle-Neustadt.

Vor 293 Zuschauern machten die Gastgeberinnen aus einem 0:2 ein 3:2 und setzten sich in der Folge etwas ab, beim 9:5 war nach einer Viertelstunde der Abstand auf vier Tore angewachsen, fünf Minuten später waren es beim 13:7 erstmals sechs Treffer. Die Luchse kämpften sich wieder heran, zur Pause war der Abstand auf 18:15 geschrumpft.

Die Gäste aus dem Norden ließen sich auch im zweiten Abschnitt nicht abschütteln: Nach dem 20:18 zog Neckarsulm zwar wieder auf 24:19 davon, beim 26:24 waren die Luchse aber zurück im Spiel. Doch nach dem 27:25 ließ die Deckung von Neckarsulm keinen Gegentreffer mehr zu - die Weichen zum am Ende doch deutlichen 33:25-Erfolg waren gestellt.

"Wir wollten eigentlich unsere Fehler minimieren und unsere Wurfquote verbessern, das ist uns in diesem Spiel leider nicht gelungen. Meine Mädels haben sich trotz der miserablen Chancenverwertung nicht beirren lassen und einer sehr starken NSU lange einen beherzten Kampf geliefert, aber die Schlussphase war natürlich frustrierend für uns", bilanzierte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec nach der Partie.

Getrübt wurde die Freude über den Heimsieg zwei Minuten vor Spielende durch eine vermutlich schwere Verletzung bei der Neckarsulmer Linksaußen Jojo Rode. Die 23-Jährige bekam in der Defensive einen schweren Schlag auf das rechte Knie und musste mit großen Schmerzen in das Krankenhaus gebracht werden. "Natürlich mache ich mir momentan Sorgen um unsere Jojo Rode, aber sie ist eine Kämpferin und wir hoffen, dass wir sie so schnell wie möglich wieder auf dem Spielfeld sehen können", so NSU-Trainerin Tanja Logvin. "Meine Mannschaft hat heute einen großen Einsatz gezeigt und im Angriff sowie der Abwehr ein gutes Spiel gemacht."

Neckarsulmer SU:
Espinola Perez (9), Hendrikse (8), Moser (4), Kalmbach (4), Knippenborg (3), Kooij (3), Nieuwenweg (1), Kretzschmar (1)

HL Buchholz-Rosengarten:
Berndt (8/2), Kadenbach (4/1), Nielsen (4), Lamp (3), Kücükyildiz (3), Schulz (2), Geist (1)

HSG Bad Wildungen Vipers - Buxtehuder SV 33 : 27 (15:19)


Aufgrund einer desolaten zweiten Halbzeit hat der Buxtehuder SV erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Bundesliga-Spiel gegen die HSG Bad Wildungen verloren. Die Gastgeberinnen gerieten in coronabedingt leerer Halle mit 1:5 in Rückstand, vor allem dank einer aggressiven BSV-Deckung und schnellen Treffern aus dem Umschaltspiel.

Nach dem 11:17 stellte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer auf eine 4:2-Deckung um, bis zum 15:19-Pausenstand konnten die Gastgeberinnen so den Abstand etwas verkürzen. Im zweiten Abschnitt stand dann die Defensive der Gastgeberinnen auch in der 6:0-Formation. Beim 20:20 gelang der Ausgleich.

Die Vipers setzten sich auf 24:21 ab und steuerten in der Folge zu einem verdienten 33:27-Erfolg. Im siebzehnten Duell mit dem Buxtehuder SV war es für Bad Wildungen der erste Sieg. "Es ist schade, dass wir das Spiel weggegeben haben. Es ist eine sehr schmerzhafte Erfahrung", so BSV-Coach Dirk Leun, der anfügte: "Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich habe kurz nach dem Spiel noch keine Erklärung, was in der zweiten Halbzeit passiert ist."

"Ich bin unheimlich stolz, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit so viel Moral gezeigt hat und dass wir gerade im mentalen Bereich einen deutlichen Schritt vorwärtsgekommen sind. Insgesamt war es eine tolle Mannschaftsleistung, bei der jede für jeden gekämpft hat", so Vipers-Trainerin Tessa Bremmer in ihrem Fazit zum Spiel.

HSG Bad Wildungen Vipers:
Scheib (7), Da Silva Pereira (7), Struijs (6/2), Schnack (4), Ingenpaß (4), Spielvogel (3), Heusdens (1), Smits (1)

Buxtehuder SV:
Lott (7), Müller-Korn (5/3), Fischer (4/1), Dölle (4), Schneider (2), Antl (2), Golla (1), Scherer (1), von Prittwitz (1)

Corona-Spielabsagen am Samstag




Nachdem Anfang der Saison eine Partie in der 2. Bundesliga abgesetzt wurde, kam es an diesem Wochenende auch in der 1. Bundesliga zur ersten coronabedingten Verlegung: Die Begegnung zwischen der HSG Bensheim/Auerbach und Frisch Auf Göppingen kann aufgrund eines positiven Corona-Tests bei den Gästen nicht wie geplant am Samstag, 24. Oktober stattfinden.

"Für die Mannschaft aus Göppingen wurde seitens des zuständigen Gesundheitsamtes am heutigen Freitag eine Quarantäne verordnet", teilte die Handball Bundesliga Frauen am Freitag mit. Auch das Zweitligaspiel zwischen dem VfL Waiblingen und dem HSV Solingen-Gräfrath 76 muss verlegt werden, nachdem drei Spielerinnen aus Solingen positiv auf Corona getestet wurden.

"Die Neuansetzung der Begegnungen erfolgt zeitnah", so der Ligaverband. Dies gilt sicherlich auch für die Begegnung SV Union Halle-Neustadt gegen Mainz 05, die ebenfalls abgesetzt werden musste. Das teilte Halles Pressesprecher Marcel Gohlke am Samstag mit. Der Grund für die kurzfristige Absage sei, dass die Ergebnisse der Corona-Tests für die Gäste aus Rheinland-Pfalz nicht rechtzeitig vorlagen, sagte Gohlke.

Thüringer HC - Bayer 04 Leverkusen 28 : 33 (17:14)


Die erste Überraschung gab es beim Eurosport-Spiel bereits vor Spielbeginn, bei den Gästen aus Leverkusen sprang Andreas Thiel als Coach ein, da Renate Wolf verhindert war und Michael Biegler aufgrund eines Coronafalls im familiären Umfeld nicht vor Ort sein konnte. "Wir haben heute nicht unverdient gewonnen", freute sich Thiel nach dem Auswärtscoup.

Die Niederlage haben die Thüringerinnen einer katastrophalen zweiten Halbzeit zuzuschreiben. Schon im ersten Durchgang lagen sie meist in Rückstand, doch ein energischer Zwischenspurt bewirkte die 17:14-Pausenführung. Die Leverkusenerinnen ließen sich allerdings nicht abschütteln und eroberten sieben Minuten vor Schluss beim 23:22 die Führung zurück.

Die Gastgeberinnen konterten zwar mit drei Toren am Stück, doch in der Schlussphase übernahm Leverkusen klar das Kommando und siegte verdient. Beste Werferinnen des THC waren Kerstin Kündig und Marketa Jerabkova mit jeweils sieben Treffen. Bei Leverkusen überragte Mia Zschocke mit zehn Toren. "Die Niederlage haut uns aber nicht um, wir müssen jetzt weiterarbeiten und wieder mehr Gas geben", erklärte THC-Coach Helfried Müller.

Thüringer HC:
Jerabkova (7/3), Kündig (7), Jakubisová (4), Huber (4), Scheffknecht (3), Ekenman-Fernis (1), Ferreira Lopes (1), Iskit (1)

TSV Bayer 04 Leverkusen:
Zschocke (9), Sprengers (9/6), Jurgutyte (7), Huber (3/1), Einarsdottir (2), Graovac (1), Bruggeman (1), Keita (1)

Video-Highlights



Der 7. Spieltag




25:27
(8:10)
36:21
(21:10)
28:33
(17:14)
N.N.
N.N.
35:27
(15:11)
33:25
(18:15)
33:27
(15:19)

Die aktuelle Tabelle


Pl. Team Sp. TD Pkt.
1SG BBM Bietigheim 7 55 13:1
2Borussia Dortmund 6 79 12:0
3Thüringer HC 7 37 11:3
4TSV Bayer 04 Leverkusen 6 28 8:4
5HSG Blomberg-Lippe 6 20 8:4
6HSG Bensheim/Auerbach 6 16 8:4
7Neckarsulmer Sport-Union 6 11 7:5
8Buxtehuder SV 6 -15 6:6
9VfL Oldenburg 6 -18 6:6
10SV Union Halle-Neustadt (N) 6 -15 5:7
11Frisch Auf Göppingen 5 -13 4:6
12TuS Metzingen 6 13 4:8
13HSG Bad Wildungen Vipers 6 -22 4:8
14HL Buchholz 08-Rosengarten (N) 6 -27 2:10
151. FSV Mainz 05 6 -61 0:12
16Kurpfalz Bären 7 -88 0:14

Spiele vom Mittwoch:



TuS Metzingen - SG BBM Bietigheim 25 : 27 (8:10)


Ein Derby vor Geisterkulisse gab es für die TuS Metzingen und die mit nur einem Minuspunkt aus dem Duell mit dem Thüringer HC angereiste SG BBM Bietigheim. Die Gastgeberinnen hatten nach Startproblemen zuletzt mit einem Kantersieg in Ketsch aufgetrumpft und agierten auch heute mit dem Favoriten auf Augenhöhe. In der von den Deckungsreihen geprägten Anfangsphase stand es nach einer Viertelstunde 4:4, bevor sich Bietigheim mit einem Doppelschlag leicht absetzte.

Mit dem Zwei-Tore-Abstand ging es beim 10:8 auch in die Kabinen, kurz nach Wiederbeginn hatte Metzingen beim 11:11 aber wieder egalisiert und ging in der Folge selbst wieder in Vorlage. Die Gastgeberinnen überzeugten dabei mit einer breiten Spielanlage. Die Angriffsreihen kamen nun besser ins Spiel und Bietigheim legte wieder vor. Beim 25:22 schien Julia Maidhof fünf Minuten vor dem Ende für eine Vorentscheidung gesorgt zu haben - doch Metzingen kämpfte sich wieder auf 25:24 heran.

Ein Siebenmeter von Kim Naidzinavicius hielt die Gäste auf Kurs und sicherte nach dem erneuten Anschlusstreffer mit einem weiteren Strafwurf den 27:25-Erfolg für die Bietigheimerinnen. "Wir sind froh, dass wir dieses spannende Derby zum Schluss gewinnen konnten. Heute erlebten wir zwei sehr gute Deckungsreihen, die das Tempospiel des Gegners unterbunden haben. Die letzten Wochen haben Kraft gekostet, das hat man heute gemerkt. Wir freuen uns jedoch über unseren nächsten Sieg", so BBM-Coach Markus Gaugisch.

TuS Metzingen:
Weigel (5), Niederwieser (5), Brøns Petersen (4/3), van Wetering (4), Zapf (3), Hübner (2), Haggerty (1), Pandza (1)

SG BBM Bietigheim:
Naidzinavicius (8/6), Lauenroth (5), Smits (4), Maidhof (4), Schulze (2), Berger (2), Loerper (1), Østergaard Jensen (1)

Borussia Dortmund - Kurpfalz Bären 36 : 21 (21:10)


Probleme bei der Anreise der Gäste sorgten unterdessen für eine Verzögerung des Anwurfs in Dortmund, wo ebenfalls keine Zuschauer erlaubt waren. Durch Cara Reuthal konnten die Kurpfalz Bären die Dortmunder Führung zunächst zweifach ausgleichen und auch nach dem 4:2 kam der Außenseiter mit einem Doppelschlag noch einmal zum Gleichstand.

Nach dem 6:5 in der neunten Minute sollten sich die Fronten dann aber klären, fünf Treffer in Folge ließen die Dortmunderinnen bereits nach zwölf Minuten auf 11:5 davonziehen. Die Kurpfalz Bären versuchten mitzuhalten, doch der Favorit setzte sich Tor um Tor ab: Beim 18:8 war der Abstand acht Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts bereits auf zehn Tore angewachsen.

Dortmund löste in der Folge etwas die Zügel, behielt das Heft aber in der Hand - auch weil Johanna Stockschläder bei ihren neun Treffern beispielsweise ohne Fehlwurf blieb. Während Andre Fuhr die Spielanteile auf viele Schultern verteilte und sich am Ende neben zehn Spielerinnen auch Torhüterin Rinka Duijndam in die Torschützenliste eintrug, wuchs der Vorsprung weiter an: Beim 30:15 lagen erstmals fünfzehn Treffer zwischen den beiden Teams, der Abstand blieb bis zum 36:21-Endstand bestehen.

Borussia Dortmund:
Stockschläder (9), Abdulla (7/2), van Zijl (4), Dulfer (3), Freriks (3), Bleckmann (2), Rode (2), Monti Danielsson (2), Grijseels (2/1), Gutierrez Bermejo (1), Duijndam (1)

Kurpfalz Bären:
Reuthal (7/5), Engelhardt (3), Eckhardt (3), Michels (2), Sommerrock (2), Brand (2), Fackel (1), Haupt (1)

Nächste Spiele:


30.10.2020
19:30 Uhr
31.10.2020
16:00 Uhr
31.10.2020
19:00 Uhr
31.10.2020
19:00 Uhr
31.10.2020
19:00 Uhr
31.10.2020
19:30 Uhr
01.11.2020
16:00 Uhr
01.11.2020
16:30 Uhr

DELO EHF Champions League


Auf europäischem Parkett kassierte die SG BBM Bietigheim die nächste Niederlage. Am 6. Spieltag verlor der zweifache deutsche Meister zuhause gegen CSM Bukarest mit 22:32 (10:14) und bleibt damit in der EHF Champions League weiter sieglos am Tabellenende der Gruppe A. In der Gruppe B wurde das Gastspiel von Borussia Dortmund beim SCM Ramnicu Valcea kurzfristig abgesetzt, das beim Gegner sechs Gegner positiv auf das Coronavorus getestet wurden.

"Wir haben in den ersten 25 Minuten gut gespielt. Vor der Pause bekamen wir zwei unnötige Gegentore, so dass es mit 10:14 in Halbzeit ging", so Bietigheims Cheftrainer Markus Gaugisch mit Blick auf den Spielverlauf, in dem die Enztälerinnen bis zum 9:9 in Schlagdistanz war und sich auch noch mal zum 16:19 heranarbeitete: "Wir hatten dann einen starken 5:0-Lauf in der zweiten Halbzeit. Bukarest hat überlegt agiert. In einigen Bereichen müssen wir uns einfach weiterentwickeln."

Unverkhofft spielfrei hatte Borussia Dortmund, denn bei Gegner SCM Ramnicu Valcea wurden gleich sechs Spielerinnen positiv auf das Coronavirus getestet. "Die ganze Woche habe ich versucht, die EHF von einer Absage zu überzeugen", so Abteilungsvorstand Andreas Heiermann gegenüber den Ruhrnachrichten.

Gruppe A


N.N.
32:25
(14:14)
31:29
(18:14)
22:32
(10:14)

Gruppe B


N.N.
N.N.
N.N.
24:31
(12:16)


24.10.2020 - Bei Debüt von Andreas Thiel als Cheftrainer: Bayer Leverkusen feiert Sieg beim Thüringer HC

24.10.2020 - Frauen von Frisch Auf Göppingen in Quarantäne

25.10.2020 - HSG Blomberg-Lippe gegen VfL Oldenburg nur "in der Anfangsphase etwas überdreht"

25.10.2020 - Neckarsulmer Sport-Union: Verletzung von Jojo Rode trübt Freude über Sieg gegen Handball-Luchse

25.10.2020 - Bad Wildungen Vipers haben Buxtehuder SV mit "aggressiven Deckung den Schneid abgekauft"