22.01.2021 08:30 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TVB Wuppertal erwartet bei SV Werder Bremen "eine ganz schwierige Aufgabe"

Dominik SchlechterDominik Schlechter
Quelle: Heiko Potthoff, VfL
Nach den zwei Heimsiegen gegen Freiburg und Kirchhof ist beim TVB Wuppertal der größte Druck erstmal vom Kessel. Das Team von Trainer Dominik Schlechter hat dabei starke Nerven gezeigt und mit den Punktgewinnen gegen die direkte Konkurrenz Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben getankt. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) müssen die Handballgirls nun erneut gegen einen Tabellen-Nachbarn antreten. Es geht zum SV Werder Bremen, der mit fast exakt gleicher Tordifferenz und ebenfalls 8 Pluspunkten gleich hinter den Wuppertalerinnen auf Platz 11 der Tabelle zu finden ist. Allerdings hat das Team aus der Hansestadt noch ein Spiel mehr absolviert und daher bereits 16 Minuspunkte auf dem Konto.

Dennoch schätzt Schlechter den Gegner hoch ein: "Bremen hat - ähnlich wie wir - nach einem schwierigen Auftakt zuletzt konstant gepunktet und ist generell mit viel Qualität ausgestattet. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns! Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir es schaffen, auch mal über 60 Minuten ein gutes Auswärtsspiel zu machen. Das haben wir in dieser Saison noch nicht geschafft, und das wurmt uns selbst am meisten."

Allerdings sind die Voraussetzungen hierfür beim TVB momentan alles andere als ideal. Drei Ausfälle haben die Handballgirls inzwischen zu beklagen. Zuletzt hatte sich Michelle Stefes gegen Kirchhof am Sprunggelenk verletzt und fällt für die nächsten Spiele aus. Dennoch gibt sich der TVB-Coach kämpferisch: "Michis Ausfall ist für uns kaum zu kompensieren. Aber die Mädels haben in den vergangenen Monaten oft eindrucksvoll gezeigt, wie sie mit widrigen Umständen und Rückschlägen umgehen."

"Jedes Spiel ist jetzt wichtig", so Werder-Trainer Robert Nijdam vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn. Beide Mannschaften konnten in den vergangenen Spielen viel Selbstvertrauen tanken. Für Nijdam ist daher wichtig sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren: "Wir wollen unsere Stärken ausspielen und uns auf unser Spiel konzentrieren. Wir wissen natürlich, das Wuppertal über einen sehr gefährlichen Rückraum verfügt, den wir in den Griff bekommen müssen, es wird ein spannendes Spiel."

Nijdam kann für das Spiel gegen Wuppertal auf fast alle Akteurinnen zurückgreifen, einzig Malin Pods wird im Heimspiel nicht zur Verfügung stehen. Mit einem Heimsieg könnte Werder, an den bislang auswärts noch punktlosen, Wuppertalerinnen vorbeiziehen und einen weiteren Schritt nach vorne machen in der Tabelle.

Die Partie im Livestream auf Sportdeutschland.TV