22.01.2021 15:36 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Thüringer HC ist gegen die Kurpfalz Bären in der Pflicht

Lydia Jakubisova ist angeschlagenLydia Jakubisova ist angeschlagen
Quelle: Daniel Glaser, Kurpfalz Bären
Im nächsten Heimspiel des Thüringer HC am Samstag, den 23. Januar um 18:00 Uhr, gegen die Kurpfalz Bären Ketsch zählt für den Thüringer HC beim Start der Rückrunde nur ein Sieg.

Das letzte Bundesligaspiel wurde vom Ergebnis her klarer gewonnen, als das Spiel selbst lief. Bis fünf Minuten vor Schluss war in Bad Wildungen noch nichts entschieden. Der THC tat sich bei den Vipers verdammt schwer, gab gleich zweimal einen Vier-Torevorsprung wieder her, blieb aber dieses Mal in der Crunchtime Sieger.

Das sah Herbert Müller genauso und bilanziert: "ganz entscheidend und ganz wichtig, dass die Mannschaft dort zwei Punkte geholt hat. Dabei sind wir gut ins Spiel gekommen, haben dann vor der Halbzeit die Chance aber liegen gelassen, auf vier Tore wegzuziehen. Dadurch haben wir Bad Wildungen wach geküsst, und die haben gekämpft und nie aufgegeben. Als es aber beim 22:22 noch mal eng wurde, war meine Mannschaft da und hat in der Crunchtime den Kopf oben behalten und so die zwei Punkte gesichert."

Am Samstag gegen den Tabellenletzten gibt es kein Wenn und Aber. Der THC ist eindeutiger Favorit und muss diese Rolle annehmen, um das Spiel sicher und deutlich zu gewinnen. Herbert Müller hebt den Mut der Bären hervor, "die über eine längere Zeit das Spiel sieben gegen sechs bevorzugen und eine aggressive, sehr offensive Abwehr spielen."

Bären-Trainer Adrian Fuladdjusch über den Thüringer HC: "Der THC hat ein sehr druckvolles Tempospiel, ist sehr variabel im Angriffsspiel mit verschiedenen Auslöser-Handlungen und in diesen noch verschiedene Varianten spielt. Eine tolle Mannschaft, die sehr ausgeglichen ist und aus meiner Sicht besser, als der aktuelle Tabellenstand es aus sagt."

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