12.02.2021 08:45 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Bad Wildungen Vipers haben gegen Handball-Luchse "definitiv noch etwas gut zu machen."

Anna-Maria SpielvogelAnna-Maria Spielvogel
Quelle: malafo, Vipers
Die HSG Bad Wildungen Vipers empfangen am kommenden Samstag den Tabellendreizehnten, die HL Buchholz-Rosengarten. Mit einem desolaten Spiel in der Hinrunde, in dem sich die Vipers mit 20:24 Toren geschlagen geben mussten und eine der schlechtesten Leistungen der laufenden Saison zeigten, wollen es die Nordhessinnen am Samstag nun zuhause deutlich besser machen.

Mit Rosengarten erwartet das Bremmer-Team eine Mannschaft, die für eine Aufsteigermannschaft sehr viele erfahrene Bundesligaspielerinnen hat. Mit 4 gewonnenen und 13 verlorenen Partien befindet sich das Team von Dubravko Prelcec momentan auf dem 13. Tabellenplatz der Handballbundesliga.

Dubravko Prelcec, der Trainer der Luchse ist zuversichtlich: "Meine Mädels müssen den Kopf frei bekommen und mutig an diese Herausforderung herangehen. Wir müssen zu Lösungen kommen, die mein Team erfolgreich umsetzen kann. Ich gehe aber auch fest davon aus, dass wir uns steigern können und uns als würdiger Gegner erweisen."

"Im Spiel gegen die Vipers werden die Luchse nur mithalten können, wenn sie ihre technischen Fehler minimieren, das Tempo hoch halten, unbändigen Kampfgeist und Siegeswillen zeigen, dabei dürfen sie aber auf keinen Fall verkrampfen, sondern müssen mit der notwendigen Überzeugung in diese Partie gehen, sie auch erfolgreich bestehen zu können", so die Handball-Luchse.

Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse ist der Meinung: "Wir sind in diesem Kräftemessen der klare Außenseiter. Wenn wir hier punkten wollen, dann müssen wir mindestens 110 Prozent auf die Platte bringen und die Vipers nicht ihre Normalform erreichen. Ich weiß aber, dass wir als geschlossenes Team diese Leistung erbringen können und wir werden uns in der Woche akribisch drauf vorbereiten."

Durch ihre Neuzugänge, die bereits diese Saison für die Buchholzerinnen aktiv sind, sind sie sehr gut besetzt und können für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner sein. Für die Vipers gilt es, den Schwung aus dem letzten Spiel gegen Mainz mitzunehmen und weiterhin voll auf das Tempospiel zu setzen, um die einfachen Tore zu erzielen.

"Wir haben gegen Rosengarten definitiv noch etwas gut zu machen. Wir haben in der Hinrunde eines unserer schwächsten Spiele dort abgeliefert und sind umso heißer darauf, zu zeigen, dass wir es besser können," kommentiert Bremmer das Spiel.

Anpfiff ist wie gewohnt morgen um 19 Uhr. Ungewohnt wird jedoch der Spielort sein. Aufgrund der zu hohen Schneelasten auf der Ense-Halle wird das morgige Heimspiel in die Sporthalle der Gesamtschule Edertal verlegt. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der kurzfristigen Zustimmung durch die spielleitende Stelle war die kurzfristige Verlegung möglich.

Die Partie im Livestream auf Sportdeutschland.TV